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REAL ESTATE BRAND BOOK 2017

August 10, 2017

Veränderungen der Branche durch Digitalisierung – was bedeutet das für uns
Marco Witte

Data – von Big zu Smart
Wenn wir heute von digitaler Revolution sprechen, geht es längst nicht mehr um digitale Hilfsmittel und die reine Sammlung und Analyse von Daten. Wir sehen in allen Industrien deutliche Strukturveränderungen von Big Data zu Smart Data. Hat der Begriff Big Data in den letzten Jahren mit stark anwachsenden Datenmengen an Bedeutung gewonnen, so bringt allein der Besitz großer Datenmengen jedoch noch keinen Wettbewerbsvorteil mit sich. Was wirklich zählt – neben entsprechender Relevanz und Gehalt der Daten – ist, dass diese verknüpft, strukturiert und nutzbar gemacht werden. Im Prinzip geht es aber auf allen Anwendungsfeldern darum, vorhandene Datenmengen so zu nutzen, dass Entscheidungen mit verringertem Risiko getroffen werden können und ein möglichst optimales Ergebnis erzielt wird. … weiterlesen

August 10, 2017

Veränderungen der Branche durch Digitalisierung – was bedeutet das für uns?

Marco Witte

Data – von Big zu Smart
Wenn wir heute von digitaler Revolution sprechen, geht es längst nicht mehr um digitale Hilfsmittel und die reine Sammlung und Analyse von Daten. Wir sehen in allen Industrien deutliche Strukturveränderungen von Big Data zu Smart Data. Hat der Begriff Big Data in den letzten Jahren mit stark anwachsenden Datenmengen an Bedeutung gewonnen, so bringt allein der Besitz großer Datenmengen jedoch noch keinen Wettbewerbsvorteil mit sich. Was wirklich zählt – neben entsprechender Relevanz und Gehalt der Daten – ist, dass diese verknüpft, strukturiert und nutzbar gemacht werden. Im Prinzip geht es aber auf allen Anwendungsfeldern darum, vorhandene Datenmengen so zu nutzen, dass Entscheidungen mit verringertem Risiko getroffen werden können und ein möglichst optimales Ergebnis erzielt wird.

Gestalten, vordenken, lenken
Vor allem in den frühen Lebenszyklusphasen einer Immobilie werden Daten produziert und gesammelt. Das sind Informationen, die den weiteren Lebenszyklusprozess über weitere viele Jahre wesentlich beeinflussen. Deshalb müssen wir heute schon in der Planungsphase diesen Zukunftsfaktor betrachten und in unsere Überlegungen einbeziehen. Wie werden diese Daten in 20 Jahren gelesen? Was wird Standard sein? Aber auch: Wie werden unsere Städte zukünftig gestaltet sein, wie verändert sich Infrastruktur, welche Auswirkungen hat E-Mobilität? Welche Trends haben wir zu beachten? Diese Fragen haben wir uns bereits heute bei der Projektinitiierung, der Standortwahl und Produktentwicklung zu stellen. Da wir als Projektsteuerer den Bauherrn bereits in den sehr frühen Projektphasen begleiten und schließlich bis zur Übergabe und dem weiteren Betrieb beraten, sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, diese Prozesse sehr stark mitzugestalten, vorzudenken und die Gestaltung dieser zu lenken. Dazu gehört auch, Arbeits-weisen zu ändern, Teams neu aufzustellen.

BIM – verstehen, auswerten, interpretieren
BIM steht dabei exemplarisch für die Digitalisierung der Branche. Warum? Prozesse müssen umgestellt werden, der Umgang mit Informationen ist ein anderer – und das verändert ganz entscheidend die Arbeitsweise und die Zusammenstellung unserer Projektteams. Wir sehen einen höheren Professionalisierungsgrad und eine Veränderung der Rollen im Projektteam. BIM-Management betrachten wir dabei klar als Steuerungsaufgabe, aber die Rolle benötigt ein neues, ein anderes Skill-Set als die des herkömmlichen Projektsteuerers. Nicht zuletzt muss der BIM-Manager einerseits über eine ingenieurtechnische Expertise verfügen, andererseits ist er auch – als Übersetzer von Informationen – Informationsmanager. Denn nur wird die Daten versteht, auswerten und interpretieren kann, kann Mehrwert schaffen.

Gelebte Transparenz
Die Prozesse werden durch BIM transparenter, sie werden beschleunigt, erfordern aber auch eine Vielzahl von Entscheidungen zu einem deutlich früheren Zeitpunkt, als wir es bisher gewohnt waren. Wir beobachten allerdings derzeit noch, dass in alte Denkstrukturen zurückgefallen wird und Prozesse noch konservativ ablaufen. Hier sehen wir als Projektsteuerer eine unserer Aufgaben: Wir müssen dahin lenken, dass die proklamierte Transparenz der Daten auch gelebt wird, dass nicht innerhalb des digitalisierten Prozesses in konventionelle Muster zurückgefallen wird. Nur so werden alle Akteure davon profitieren und die Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens zu einer Prozessoptimierung in allen Lebenszyklusphasen der Immobilie führen.

Heuer Fach-Dialog Prozess- und Kostenmanagement

November 9, 2015

Kommunikation von Anfang an auf Augenhöhe
Marco Witte

Das Investitionsklima ist gut in Deutschland und die Baunachfrage im Hochbau hält unverändert an. Immobilienprojekte, ob Neubau oder Refurbishment, ob Büro oder Wohnen, werden aber durch innovative Technologien, höhere Ansprüche an die Gebäudetechnik oder auch neue Gesetzgebungen, z. B. zur Energieeffizienz, immer komplexer, vielschichtiger und verflochtener. Diese wachsende Komplexität und die vielfältigen Schnittstellen machen es für die am Projekt und Bau Beteiligten zunehmend schwieriger, Zeit- und Kostenrahmen bzw. die qualitativen Maßgaben genau abzustecken und auch einzuhalten. Damit werden die Projekte auch risikoanfälliger. Wie lassen sich nun mit den wachsenden Anforderungen an heutige Gebäude anspruchsvolle wie wirtschaftliche Projekte realisieren? Brauchen wir neue Konzepte, um Bauprozesse und Projektentwicklungen so effizient wie möglich zu gestalten?
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November 9, 2015

Kommunikation von Anfang an auf Augenhöhe
Marco Witte

Das Investitionsklima ist gut in Deutschland und die Baunachfrage im Hochbau hält unverändert an. Immobilienprojekte, ob Neubau oder Refurbishment, ob Büro oder Wohnen, werden aber durch innovative Technologien, höhere Ansprüche an die Gebäudetechnik oder auch neue Gesetzgebungen, z. B. zur Energieeffizienz, immer komplexer, vielschichtiger und verflochtener. Diese wachsende Komplexität und die vielfältigen Schnittstellen machen es für die am Projekt und Bau Beteiligten zunehmend schwieriger, Zeit- und Kostenrahmen bzw. die qualitativen Maßgaben genau abzustecken und auch einzuhalten. Damit werden die Projekte auch risikoanfälliger.

Wie lassen sich nun mit den wachsenden Anforderungen an heutige Gebäude anspruchsvolle wie wirtschaftliche Projekte realisieren?  Brauchen wir neue Konzepte, um Bauprozesse und Projektentwicklungen so effizient wie möglich zu gestalten? Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Beständigkeit sind bei dieser Betrachtung nur eine Seite. Aktualität, Innovation und Individualität prägen die andere. Nur gemeinsam können wir daher Konzepte entwickeln, um das technisch Machbare mit dem wirtschaftlich Sinnvollen zu synchronisieren.

Wichtig ist dabei, in einem frühen Projektstadium die Weichen in die richtige Richtung zu stellen.  So sollte im Idealfall das Projektteam bereits schon sehr früh fixiert sein, um die wesentlichen Planungsparameter und mögliche Alternativen gemeinsam und auf Augenhöhe zu diskutieren und dann auch festzuschreiben. Die Praxis spricht aber hierbei leider meist eine andere Sprache. Zudem werden Projektteams innerhalb der Unternehmen nicht selten danach zusammengestellt, für wen es zeitlich gerade am besten passt, sich mit der Aufgabenstellung des Projekts zu beschäftigen. Zeit ist ein Kriterium, ja, aber beileibe nicht das einzige, um den Erfolg des Projektes – Effektivität und Effizienz – zu sichern. Zeigt es sich doch immer wieder: Wenn in der Bauausführung Fehler passieren, finden sich die Ursachen nicht selten schon in der Planung. Kleine Fehler in der Vorent-wurfs- und Entwurfsplanung oder der Ausschreibung, bei den Bemusterungen oder der Baubeschreibung mögen zunächst marginal erscheinen. Letztlich kostet das aber Geld und Nerven. Dasselbe gilt, wenn ein Entwurf während des Projektfortschritts immer wieder geändert wird. Denn wenn am angeblichen Ende des Entwurfs immer noch über grundlegende Themen diskutiert wird, wenn wir als Projektsteuerer zum Beispiel feststellen, dass – auch trotz gegenteiliger Behauptung – eine detaillierte Abstimmung beispielsweise zwischen dem Architekten und dem Haustechniker niemals stattgefunden hat, dann bleiben nur noch zwei Möglichkeiten übrig: Man muss entweder mit den so geschaffenen Fakten „leben“. Oder es beginnt die krampfhafte und teure Suche nach einer Lösung. Ein wesentlicher Teil dieser Probleme ließe sich durch eine frühzeitige Definition des Gebäudes und Kommunikation auf allen Ebenen der Planung vermeiden.

Hinzu kommt oft ein tiefer liegendes Problem: Immer kürzer werdende Entwicklungszeiten zwingen uns, die lineare Abfolge der Leistungsphasen aufzubrechen und zu ignorieren. Daraus folgt auch die mangelnde Konkretisierung des gewünschten Bausolls in den frühen Projektphasen. Intensive Kommunikation, absolute Transparenz und ausführliche Dokumentation von Anfang an gehören auf die Tagesordnung. Dafür muss es aber auch eine Bereitschaft aller Bau- und Planungsbeteiligten geben. Das ist eine Entwicklung, die wir gehen müssen und sollten, um auch in Zukunft anspruchsvolle und wirtschaftliche Projekte zu realisieren.

HEUER Fach-Dialog Prozess- und Kostenmanagement, 25. November 2015.
Das Programm finden Sie zum Download.

Fachzeitschrift Hotelbau

Juni 4, 2015

Green-Building-Zertifikate: Der große Run?

Den Artikel aus der Ausgabe Mai/Juni 2015 mit einem Interview mit Thomas Schilling, Niederlassungsleiter in Frankfurt am Main, finden Sie zum Download rechts.

 

 

Juni 4, 2015

Green-Building-Zertifikate: Der große Run?

Den Artikel aus der Ausgabe Mai/Juni 2015 mit einem Interview mit Thomas Schilling, Niederlassungsleiter in Frankfurt am Main, finden Sie zum Download rechts.

 

 

Immobilienmanager/haufe.de/Property Magazine/Deal Magazin

Immobilien Zeitung/Deal Magazin/Rohmert-Medien

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